Schallschutz für die Kunststoffverarbeitung
Für Betriebe jeder Größe
Schallschutz für die Kunststoffverarbeitung
Schallschutz in der Kunststoffverarbeitung ist für produzierende Betriebe eine zentrale Anforderung im Arbeitsschutz. Schneidmühlen und Granulatoren erzeugen Schallpegel von 90 bis 105 dB(A) und gehören damit zu den lautesten Einzelquellen in Produktionshallen. Bereits ab 80 dB(A) muss der Arbeitgeber Gehörschutz bereitstellen, ab 85 dB(A) besteht Tragepflicht nach der LärmVibrationsArbSchV. Die typischen Lärmpegel gängiger Maschinen in der Kunststoffindustrie verdeutlichen den Handlungsbedarf.
| Maschine | Schallpegel |
|---|---|
| Schneidmühle / Granulator | 90 bis 105 dB(A) |
| Hydraulische Spritzgussmaschine | 75 bis 85 dB(A) |
| Vollelektrische Spritzgussmaschine | 59 bis 70 dB(A) |
| Extruder | 75 bis 90 dB(A) |
| Hydraulische Presse | 80 bis 95 dB(A) |
In einer typischen Spritzgusshalle mit mehreren Maschinen, Mühlen und Peripheriegeräten summieren sich die Einzelpegel zu einem Gesamthallenpegel von 80 bis 90 dB(A). Pneumatische Fördersysteme, Trockner und Kompressoren tragen zusätzlich zur Lärmbelastung bei. Die kumulative Wirkung überschreitet in vielen Betrieben die gesetzlichen Grenzwerte deutlich.
Mit über 300.000 Beschäftigten in der deutschen Kunststoffindustrie betrifft das Thema eine große Zahl von Unternehmen. Professioneller Schallschutz in der Kunststoffverarbeitung schützt Ihre Mitarbeiter vor irreversiblen Gehörschäden, erfüllt gesetzliche Anforderungen und verbessert gleichzeitig die Arbeitsbedingungen im gesamten Betrieb.
Effektiver Lärmschutz an Spritzguss und Extrusionsanlagen
Maschineneinhausungen bieten den wirksamsten Schutz gegen Lärm an Spritzgussmaschinen, Extrudern und Pressen. Doppelwandige Stahlkonstruktionen mit Mineralwollfüllung erreichen eine Pegelminderung von 20 bis 30 dB(A) und senken den Schallpegel einer Schneidmühle von 100 dB(A) auf unter 75 dB(A). Für besonders laute Maschinen wie Granulatoren sind Volleinhausungen mit Schalldämmwerten bis Rw 43 realisierbar.
Maschinenverkleidungen kapseln einzelne Lärmquellen gezielt ab, ohne die gesamte Maschine zu umschließen. Diese Teileinhausungen eignen sich besonders für hydraulische Aggregate und Antriebseinheiten, die den Großteil des Lärms erzeugen. Schallschutzwände schaffen zusätzlich definierte Lärmbereiche innerhalb der Produktionshalle und schirmen ruhigere Arbeitsplätze wirksam ab.
Jede Lösung wird individuell auf den Maschinenpark und die räumlichen Gegebenheiten abgestimmt. Der hochmoderne 3D-Scanner der sta Group erfasst millimetergenaue digitale Aufmaße vor Ort, sodass Einhausungen und Verkleidungen für den Schallschutz in der Kunststoffverarbeitung passgenau gefertigt werden. Elemente bis zu 6 m Länge entstehen in eigener Produktion auf einer automatisierten Plasmaanlage.
sta Group als Ihr Partner für Schallschutz Kunststoffindustrie
Die sta Group begleitet Kunststoffverarbeiter als Fullservice-Dienstleister von der ersten Analyse bis zur fertigen Montage. Erfahrene Projektleiter bewerten die Lärmsituation in Ihrer Produktionshalle, identifizieren die kritischen Schallquellen und entwickeln ein individuelles Schutzkonzept. Die Schallschutz-Beratung umfasst dabei auch eine fundierte Kosten-Nutzen-Bewertung für Ihr Projekt.
Mit eigenen Fertigungsanlagen, selbst ausgebildeten Fachkräften und erfahrenen Montageteams gewährleistet die sta Group eine termingetreue Umsetzung mit höchstem Qualitätsanspruch. 2024 wurde das Unternehmen als TOP 100 Innovator ausgezeichnet und zählt damit zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands. Seit 1986 realisiert sta anspruchsvolle Schallschutzprojekte für namhafte Industrieunternehmen.
Ob Einhausung für eine einzelne Schneidmühle oder akustisches Gesamtkonzept für die komplette Spritzgusshalle, die sta Group liefert passgenauen Schallschutz für die Kunststoffverarbeitung jeder Größenordnung. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die Ihre Mitarbeiter schützt und Ihre Produktion nachhaltig optimiert.
Automobilindustrie. Anlagenhersteller. Endkunden.
Kleiner Referenzauszug
Mitarbeiterschutz durch Schallschutz in der Kunststoffindustrie
Lärmschwerhörigkeit (BK 2301) ist mit 8.897 anerkannten Fällen im Jahr 2024 die häufigste Berufskrankheit in Deutschland. In der Kunststoffindustrie sind Beschäftigte oft einer Doppelbelastung ausgesetzt, da neben dem Lärm auch chemische Emissionen aus der thermischen Verarbeitung auftreten. Einmal geschädigtes Gehör regeneriert sich nicht, was die Prävention durch technischen Schallschutz unverzichtbar macht.
Die LärmVibrationsArbSchV definiert klare Handlungsstufen für Arbeitgeber. Ab 80 dB(A) Tageslärmexposition sind Gehörschutz und Unterweisung Pflicht, ab 85 dB(A) müssen ein Lärmminderungsprogramm aufgestellt und Lärmbereiche gekennzeichnet werden. Der Expositionsgrenzwert von 87 dB(A) darf unter Berücksichtigung des Gehörschutzes nicht überschritten werden.
Professioneller Schallschutz in der Kunststoffindustrie geht über die reine Pflichterfüllung hinaus. Reduzierte Lärmpegel steigern die Konzentration, senken Fehlerquoten und erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit. Investitionen in Lärmschutz zahlen sich durch geringere Ausfallzeiten, niedrigere Fluktuation und eine messbar höhere Produktivität aus.
Absaugung und Belüftung im Schallschutz der Kunststoffverarbeitung
Die Kunststoffverarbeitung stellt besondere Anforderungen an geschlossene Einhausungen. Spritzgussmaschinen, Extruder und Pressen erzeugen erhebliche Prozesswärme bei Verarbeitungstemperaturen von 150 bis 350 °C. Ohne integrierte Belüftung droht Wärmestau, der Maschinenlebensdauer und Produktqualität beeinträchtigt. Schalldämpfer in den Lüftungskanälen verhindern dabei die Schallübertragung nach außen.
Beim Erwärmen und Verarbeiten von Kunststoffen entstehen gesundheitsschädliche Zersetzungsprodukte, die über Absauganlagen erfasst werden müssen. Jede Absaugöffnung durchbricht die geschlossene Einhausung und schafft potenzielle Schallbrücken. Durchdachte Konstruktionen kombinieren effiziente Absaugung mit schallgedämmten Kanälen und halten so den Gesamtpegel am Arbeitsplatz auf einem normgerechten Niveau.
Materialzufuhr per Granulatförderung und Teileentnahme per Roboter erfordern zusätzliche Öffnungen in Einhausungen. Schallschutzschleusen, Lamellenvorhänge und automatische Verschlusssysteme minimieren den Schallaustritt an diesen Stellen. Die Vibrationsentkopplung der Maschinen vom Hallenboden verhindert ergänzend die Körperschallübertragung über Fundamente und Gebäudestruktur.
Erfolgreiche Kundenbeziehungen
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