Schallschutz für die Glasindustrie

Für Betriebe im Dauerbetrieb

Schallschutz für die Glasindustrie der sta Group

Schallschutz in der Glasindustrie gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im industriellen Lärmschutz. Formgebungsmaschinen, Schmelzöfen und Kompressoren erzeugen Schallpegel von 85 bis 106 dB(A) und überschreiten die gesetzlichen Grenzwerte der LärmVibrationsArbSchV deutlich. Bereits ab 80 dB(A) muss der Arbeitgeber Gehörschutz bereitstellen, ab 85 dB(A) besteht Tragepflicht. Die typischen Lärmpegel gängiger Anlagen in Glaswerken verdeutlichen den Handlungsbedarf.

MaschineSchallpegel
Formgebungsmaschine (IS-Maschine)95 bis 106 dB(A)
Glasschleifmaschine90 bis 110 dB(A)
Schmelzofen mit Gebläse90 bis 105 dB(A)
Temperofen-Ventilatoren90 bis 105 dB(A)
Kompressor85 bis 100 dB(A)

Glasschmelzwannen laufen im Dauerbetrieb über 10 bis 15 Jahre ohne Abschaltung. Die rund um die Uhr laufende Produktion bedeutet eine permanente Lärmexposition für alle Beschäftigten in Produktion und Verpackung. Pneumatische Fördersysteme, Verpackungslinien und Schneidanlagen verstärken die kumulative Belastung, während druckluftbetriebene IS-Maschinen als lauteste Einzelquellen hervorstechen.

Mit rund 54.000 Beschäftigten in etwa 256 Betrieben ist die deutsche Glasindustrie ein bedeutender Wirtschaftszweig. Lärmschwerhörigkeit (BK 2301) ist mit 8.897 anerkannten Fällen im Jahr 2024 die häufigste Berufskrankheit in Deutschland. Einmal geschädigtes Gehör regeneriert sich nicht, was die Prävention durch professionellen Schallschutz Glasindustrie unverzichtbar macht. Wirksamer Lärmschutz schützt Ihre Mitarbeiter vor irreversiblen Schäden und verbessert gleichzeitig die Arbeitsbedingungen im gesamten Betrieb.

Schallschutz für die Glasindustrie von der Analyse bis zur Montage

Maschineneinhausungen zählen zu den wirksamsten Maßnahmen für Schallschutz in der Glasindustrie. Doppelwandige Stahlkonstruktionen mit Mineralwollfüllung erreichen je nach Ausführung eine Pegelminderung von 20 bis 45 dB(A). Der Schallpegel einer IS-Maschine lässt sich damit von über 100 dB(A) auf unter 65 dB(A) reduzieren. Für Glaswerke müssen diese Konstruktionen hitzebeständig ausgelegt sein, da Schmelzöfen Verarbeitungstemperaturen von bis zu 1.700 °C erreichen und erhebliche Abstrahlungshitze erzeugen.

Schalldämmkabinen schaffen geschützte Arbeitsbereiche direkt in der Produktionshalle. Bedienpersonal kann dort bei reduzierten Schallpegeln konzentriert arbeiten, während Schallschutzwände lärmintensive Bereiche wie das Hot End von ruhigeren Zonen wie Inspektion und Verpackung abschirmen. Diese Kombination aus quellnahen und raumteilenden Maßnahmen ermöglicht ein differenziertes akustisches Gesamtkonzept.

Der hochmoderne 3D-Scanner der sta Group erfasst millimetergenaue digitale Aufmaße vor Ort, sodass jede Lösung im Schallschutz Glasindustrie passgenau für den jeweiligen Maschinenpark entsteht. Elemente bis zu 6 m Länge werden in eigener Produktion auf einer automatisierten Plasmaanlage gefertigt. Von der ersten Analyse über die Konstruktion bis zur Montage kommt jede Leistung aus einer Hand.

Die sta Group als Partner für Schallschutz Glasindustrie

Die sta Group begleitet Glaswerke und glasverarbeitende Betriebe als Fullservice-Dienstleister von der ersten Analyse bis zur fertigen Montage. Erfahrene Projektleiter bewerten die Lärmsituation in Ihrer Produktionshalle, identifizieren die kritischen Schallquellen und entwickeln ein individuelles Schutzkonzept. Die Schallschutz-Beratung umfasst dabei auch eine fundierte Kosten-Nutzen-Bewertung, abgestimmt auf die besonderen Anforderungen Ihres Glaswerks.

Mit eigenen Fertigungsanlagen, selbst ausgebildeten Fachkräften und erfahrenen Montageteams gewährleistet die sta Group eine termingetreue Umsetzung mit höchstem Qualitätsanspruch. 2024 wurde das Unternehmen als TOP 100 Innovator ausgezeichnet und zählt damit zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands. Seit 1986 realisiert sta anspruchsvolle Schallschutzprojekte für namhafte Industrieunternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.

Ob Einhausung für einen einzelnen Schmelzofen oder akustisches Gesamtkonzept für die komplette Produktionshalle, die sta Group liefert passgenauen Schallschutz für die Glasindustrie jeder Größenordnung. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die Ihre Mitarbeiter schützt und Ihre Produktion nachhaltig optimiert.

Automobilindustrie. Anlagenhersteller. Endkunden.

Kleiner Referenzauszug

Effektiver Schallschutz Glasindustrie an Schmelzöfen und Pressen

Schmelzöfen und hydraulische Pressen gehören zu den lautesten Anlagen in Glaswerken. Gasbefeuerte Schmelzwannen erzeugen durch Industriebrenner und Verbrennungsluftgebläse Schallpegel von 90 bis 105 dB(A). Hinzu kommen Pressen und Biegemaschinen mit impulshaltigem Lärm von 90 bis 105 dB(A), der das Gehör besonders stark belastet. Effektiver Schallschutz Glasindustrie erfordert spezielle Materialien für den Nahbereich der Öfen und muss beide Lärmarten berücksichtigen.

Sämtliche Schallschutzmaterialien in der Glasindustrie müssen mindestens die Brandschutzklasse A2 nach DIN EN 13501 erfüllen. Mineralwolle als Füllmaterial verbindet hervorragende Schalldämmeigenschaften mit der Brandschutzklasse A1 und eignet sich damit auch für den Einsatz nahe der Schmelzwannen. Perforierte Metalloberflächen mit dahinterliegendem Absorber lassen sich deutlich leichter von abrasivem Glasstaub (SiO2) reinigen als offenporige Materialien.

Schalldämpfer in den Lüftungskanälen verhindern die Schallübertragung nach außen, während integrierte Belüftungssysteme den Wärmestau in geschlossenen Einhausungen vermeiden. Sichtfenster ermöglichen die visuelle Prozesskontrolle, ohne die Schalldämmleistung wesentlich zu mindern. Die Vibrationsentkopplung der Maschinen vom Hallenboden verhindert ergänzend die Körperschallübertragung über Fundamente und Gebäudestruktur.

Wirtschaftlicher Schallschutz für die Glasindustrie ohne Produktionsstopp

Die LärmVibrationsArbSchV definiert klare Handlungsstufen für Arbeitgeber in der Glasindustrie. Ab 80 dB(A) Tageslärmexposition sind Gehörschutz und Unterweisung Pflicht, ab 85 dB(A) müssen ein Lärmminderungsprogramm aufgestellt und Lärmbereiche gekennzeichnet werden. Der Expositionsgrenzwert von 87 dB(A) darf unter Berücksichtigung des Gehörschutzes nicht überschritten werden. Da die meisten Arbeitsbereiche in Glaswerken diese Werte überschreiten, ist technischer Schallschutz für die Glasindustrie eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

Einhausungen und Verkleidungen lassen sich bei laufender Produktion installieren, ohne den Dauerbetrieb der Schmelzwannen zu unterbrechen. Modulare Konstruktionen ermöglichen eine schrittweise Nachrüstung einzelner Lärmquellen, sodass das Lärmminderungsprogramm planbar und budgetgerecht umgesetzt werden kann. Jede Maßnahme wird individuell auf die räumlichen Gegebenheiten und den Maschinenpark abgestimmt.

Reduzierte Lärmpegel steigern die Konzentration, senken Fehlerquoten und erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit im gesamten Glaswerk. Investitionen in Schallschutz für die Glasindustrie zahlen sich durch geringere Ausfallzeiten, niedrigere Fluktuation und eine messbar höhere Produktivität aus. Die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben schützt Ihr Unternehmen zudem vor Bußgeldern und Haftungsrisiken.

Schallschutz Trennwand Bueroraum Schalldaemmung Grossraumbuero Mitarbeiter Schallschutzwand
Erfolgreiche Kundenbeziehungen

Auszug aus unseren Kunden

Audi
Schuler
Bruderer
Vw
Gtv
Bmw
Thyssen Krupp
Kuka Logo
Maka
Daimler
Ka Hamburg
Ulmatec

Jetzt kontaktieren – Wir sind da!

Sta Schallschutz Group Team